Sommerlager unserer Wichtel und Wölfinge in Latschau

Mit einem erlebnisreichen und trotz Regens sehr schönen Pfadfinderlager in Latschau haben wir das Pfadfinderjahr 2017/18 beendet.

Elf Wichtel und Wölflinge sowie ein Späher fuhren am 25. 8. mit Zug und Bus nach Latschau. Im Pfadfinderheim der Gruppe St. Martin, Montafon wartete bereits ein abwechlungsreiches Programm auf das Rudel. Zum Thema „Zauberberg“ hatten sich die beiden Leiter Lisi und Christoph einiges einfallen lassen. Die Kinder bastelten Zauberhüte und Zauberstäbe, zauberten mit Zauberer Alois, stellten Zaubertränke her, fanden Zaubersteine und kreierten Schutzamulette. So konnte nach einer Woche die verzauberte „Frau Gauer“ von ihrem Bann erlöst werden.

Thomas Le Vray vom Roten Kreuz absolvierte mit den Kindern ein Erste-Hilfe-Training. Christoph zeigte unseren Wichteln und Wölflingen den richtigen, sicheren Umgang mit den Taschenmessern. Am nahen Kletterfelsen durften sie, gesichert von Paul und Christoph, klettern und auf der Wiese vor dem Heim konnten die Kinder beim Bogenschießen ihre Treffsicherheit üben.

Das Rudel machte verschiedene kürzere und längere Ausflüge. Beim Sägewerk „Müllers Ferdi“ durften sie die noch immer funktionsfähige, über 100 Jahre alte wasserbetriebene Säge bestaunen. Nach einer Wanderung über den Aqua-Weg wurde Tschagguns erkundet und beim Ausflug nach Bartholomäberg ein Bergwerksstollen besichtigt. Am Samstag, als sich die Sonne doch noch blicken ließ, machten alle zusammen eine lange Wanderung zur Lindauer Hütte.

Der Höhepunkt des Lagers war die Versprechensfeier am Samstagabend, bei der sechs Wichtel und Wölflinge ihr Pfadfinderversprechen ablegten.

Als am Sonntag die Eltern das Lager stürmten, um ihre Kinder abzuholen, gab es viel Schönes zu berichten. Die Kinder und Leiter freuen sich jetzt auf einen erholsamen Sommer und fiebern schon dem Pfadistart im September entgegen.

Bedanken wollen wir uns bei Conny (Cornelia Lerchster), die uns kulinarisch umsorgte und Lydia und Carlotta half, das Spezialabzeichen (Spezi) „Kochen“ abzulegen. Ein großes Dankeschön gilt auch allen Eltern, die uns mit leckeren Kuchen und Muffins verwöhnten und am letzten Tag so zahlreich beim Aufräumen und Putzen mithalfen. Danke!