Sommerlager 2009: Wichtel und Wölflinge im Wunderland 2.-8.8.2009

Eigentlich sollte es ein ganz normales Sommerlager mit einer ganz normalen Zugfahrt und einem ganz normalen Einstiegsspiel werden. Doch während diesem „ganz normalen“ Einstiegsspiel sprang ein weißes Kaninchen über den Lagerplatz. Neugierig wie wir sind, konnten wir es natürlich nicht lassen, dieses zu verfolgen, und kamen zu einer Tür, durch die wir aber leider nicht durchpassten. Wie der Zufall es so will, standen neben der Tür Kekse, und wir konnten es natürlich nicht lassen, zuzugreifen, und plötzlich passten wir durch die Tür. In diesem sonderbaren Schloss angekommen, wurden wir vom weißen Kaninchen und einer Alice begrüßt, und schon bald ließ sich die Grinsekatze blicken.

Nach zwei Tagen im Wunderland kam schließlich auch die Herkönigin von ihrer Audienz zurück. Diese berichtete sogleich von schlimmen Begebenheiten: da die Herzsoldaten es mal wieder nicht lassen konnten und von ihren Keksen naschten, die sie natürlich schrumpfen ließ, mussten sie die Nacht draußen verbringen, und aufgrund des schlimmen Sturms in der Nacht sind sie über das ganze Wunderland verteilt worden. Mutig, wie wir WiWö sind, halfen wir ihr natürlich gleich beim Suchen im ganzen Wunderland, wo wir so manche komische gestalten trafen. Zum Beispiel den Märzhasen und die Grinsekatze, die uns sogleich zu ihrer täglichen (und total verückten) (Nicht-) Geburtstgs-Teeparty einluden.

Als alle Kartensoldaten gefunden waren, hatten wir schon die nächste Katastrophe: kein einziger Keks zum größer werden war mehr im Wunderschloss zu finden. Also eilten wir sogleich in das Wunderdorf um welche bei den Keksverkäufern zu kaufen. Nur leider bekamen wir für unsere Euros nichts, und wir mussten in dem kleinen Dörfchen auf Arbeitssuche. Wir halfen der Herzkönigin beim Müll sortieren, tanzten mit Alice, weckten mit der Grinsekatze ein riesiges Gebäude auf und malten für den Dodo, wie Bäume in anderen Jahreszeiten als im Sommer aussehen. Zum Dank für unsere Mühen luden uns dann die Kartensoldaten zu einer großen Party ein, bei der es dann nicht ganz so verrückt wie be der vorherigen zuging 😉

Doch schon kurz darauf geschah die nächste Katastrophe im benachbarten Steinzeitdorf. Kurz vor der großen Jagd ist die Munition ausgegangen, und auch diese muss beschafft werden. Also eigentlich wollten wir ja auf Lager fahren und spielen…

Aber auch andere tolle Sachen passierten im Wunderland: wir hatten einen großen Wandertag, bei dem es um Wasser ging, einen verrückten Spieleabend mit Märzhase und Hutmacher, die Herzkönigin bastelte und sang mit uns, und wir hatten einige Spiele im Wunderland.

Doch am letzten Tag geriet schon wieder die Harmonie im Wunderland ins schwanken: der Herzkönig will unbedingt eine Ausstellung, aber es befinden sich kaum Kunstwerke im Wunderschloss. Glücklicherweise kam zufällig der Hofkünstler Jamata vorbei, der mit uns mit einer wirklich wunderbaren Methode Bilder herstellte, die sogar den Herzkönig begeistern mussten. Doch kurz darauf kamen wieder unsere liebe Freunde Märzhase und Hutmacher, die schon wieder eine verückte Idee hatten: sie mischten irgendwelche eigenartigen Säfte zusammen und nannten das Ergebnis dann Tee, auf den sie uns „einluden“. Während wir diesen tranken, mussten die beiden ganz schnell weg, und kurz darauf trafen wir unsere Leiter, die uns schon eine ganze Woche lang suchten und keine Ahnung vom Wunderland hatten…